• Die Zwetschge
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Die einheimische Zwetschgen-Saison hat begonnen

Sie sind fruchtig-süß und einfach nur lecker - Die Zwetschgen

Nach einer zarten Blüte im Frühjahr verzaubern sie uns seit Ende Juli wieder mit ihrem unwiderstehlichen, süßen Geschmack.

Die sonnenliebenden Früchte strahlen in einer satten bläulich-violetten Farbe von den Bäumen und warten nur darauf, in leckere Kuchen, Marmelade, Kompott oder klassische Zwetschgenknödel verwandelt zu werden.

Auch pur, am besten direkt vom Baum stibitzt, schmecken sie natürlich besonders gut. Zudem stecken die kleinen Früchtchen voller Vitamine und Nährstoffe, die man sich nicht entgehen lassen sollte. 

Der perfekte Reifegrad

Da die Erntezeit einer Sorte immer nur wenige Wochen beträgt und sie, genau wie die Pflaume oder Kirsche zu den Obstsorten gehört, die nach dem Ernten nicht nachreift, sollte man sie so schnell wie möglich im ideal gereiften Zustand ernten und verarbeiten. Eine perfekt gereifte Frucht erkennt man daran, dass die Haut prall ist und unter leichtem Fingerdruck etwas nachgibt.

Sie halten sich im Kühlschrank im Gemüsefach bis zu einer Woche oder können nach dem Waschen und Entsteinen einfach eingefroren werden. 

Der Unterschied zwischen Zwetschgen und Pflaumen

Gerne werden die beiden Fruchtsorten miteinander verwechseln. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen Pflaume und Zwetschge.

Pflaumen sind eher gleichmäßig rund und weisen eine durchgehende Naht im Fruchtfleisch auf. Zwetschgen sind hingegen länglich und zusätzlich mit einer weißen Schutzschicht aus natürlichem Fruchtwachs überzogen.

Doch wozu dient sie? Die Natur hat sich natürlich auch hierbei etwas gedacht.

Die weiße Schicht hält die Früchte frisch, da sie diese vor dem Austrocknen schützt. Für den besten Geschmack sollte man sie daher erst kurz vor dem Essen waschen.

Zwetsche - Zwetschke - Zwetschge oder sogar Quetsche?

In Mitteldeutschland, Süddeutschland und der Schweiz ist von der Zwetschge die Rede. Je nach Region wird sie umgangssprachlich dann auch schon mal Quetsche genannt. In Norddeutschland dagegen spricht man von der Zwetsche und in Österreich wiederum von der Zwetschke.

Woher kommt sie überhaupt?

Die Vorfahren unserer heutigen Zwetschgen sind die asiatischen Wildpflaumen. Jedoch waren diese vor 2000 Jahren noch säuerlich und trocken. Demnach hatten sie geschmacklich recht wenig mit der Saftigkeit und Süße durch die sich die heutigen Zwetschgen auszeichnen gemein.

Probieren Sie doch mal unsere leckeren Zwetschgen-Quark-Knödel.

Wie wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!