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Kundenfragen: =============
FRAGE: Ich möchte meinem Kind Seitenbacher Ballastoos zum
Essen geben. Habe Angst vor Acrylamid-Belastungen, da ja bekanntlich alle
erhitzten Lebensmittel verdächtig sind. Welche Laborwerte haben Sie
?
ANTWORT: Für solche Produkte hat der Gesetzgeber einen
Warnwert von 260 herausgegeben. Seitenbacher Ballastoos haben einen
Wert < 40. Kleinere Werte können derzeit noch nicht sicher
gemessen werden. Zum Vergleich wurden Kartoffelchips mit bis zu 3600
gemessen.
Die Seitenbacher Qualitätssicherung und die Techniker
haben sehr viel geforscht und sorgen für optimal niedrige Werte. Das
Thema wird von uns weiterhin streng überwacht.
Das Thema ist
allerdings auch von den Wissenschaftlern noch nicht endgültig beurteilt.
Da die Menschen schon seit Jahrtausenden ihre Speisen erhitzen und nicht
grundsätzlich daran erkrankt sind, ist noch viel Forschungsarbeit nötig um
verbindliche Aussagen machen zu können.
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Acrylamidentstehung: neue Erkenntnisse
Bei der
Klärung der Frage, wie der Stoff Acrylamid in Pommes Frites,
Kartoffelchips, Knäckebrot und andere Lebensmittel gelangt, ist die
Wissenschaft einen Schritt vorangekommen.
Verantwortlicht ist
wahrscheinlich eine chemische Reaktion zwischen dem natürlichen Zucker
Glukose und der Aminosäure Asparagin.
Dies entdeckten jetzt
Wissenschaftler aus Kanada, der Schweiz und Großbritannien unabhängig
voneinander. Die Reaktion wird Maillard-Reaktion genannt. Sie findet bei
Röst-, Brat- und Backvorgängen statt und lässt die typisch braune Farbe,
den Geruch und Geschmack von Gebratenem und Gebackenem entstehen.
Acrylamid entsteht, wenn unter großer Hitze der Zucker Glukose mit
der Aminosäure Asparagin in einer komplizierten chemischen Reaktion
reagiert. Asparagin kommt nicht nur in Gemüse, sondern auch in Kartoffeln
und Getreide vor. Beide Lebensmittel enthalten auch Stärke, aus der die
Glukose gebildet werden kann.
Das
Bundesverbraucherministerium hält das Thema Acrylamid in Lebensmitteln für
ein "sehr ernstes" Problem. Seit Ende August läuft nach Mitteilung des
Bundesverbraucherministeriums bundesweit ein
Acrylamid-Minimierungsprogramm. Dabei werden Analyseergebnisse des
Bundesinstituts für Gesundheit und Verbraucherschutz und Veterinärmedizin
ausgewertet.
Hersteller, deren Produkte die höchsten
Acrylamidwerte (mehr als 1.000 µ/kg bis 3600µ/kg) aufweisen, sind
aufgefordert worden ihre Herstellungsverfahren zu ändern. In der Forschung
wird zudem untersucht, welche Auswirkungen die Substanz auf den Körper
hat, um dann einen endgültigen Grenzwert festlegen zu können, den es
bisher noch nicht gibt, so das Bundesverbraucherministerium in einer
kürzlich veröffentlichen Pressemitteilung.
Die
Seitenbacher Qualitätssicherung arbeitet an diesem Thema
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