Über Seitenbacher in Presse und Funk

 

Die Welt, 22. Dezember 2008

Kult um Mundart und Müsli

Von Benno Stieber 22. Dezember 2008, 02:02 Uhr

Seit fast 30 Jahren produziert Seitenbacher hochwertiges Müsli und Naturkost. Chef Willi Pfannenschwarz ist dank nerviger Werbespots deutschlandweit bekannt

Vor den Festtagen ist wieder Zeit für die gefürchteten Seitenbacher Weihnachtswerbespots. Statt der sonst üblichen harten Gitarrenriffs ertönen diesmal Synthesizerklänge. Eine knödelnde Stimme mit Schwäbischem Akzent dankt dafür, dass wieder so viele Zuhörer Seitenbacher Müsli gekauft haben. Oder der Spot mit den zwei Kasperle-Puppen: "Wenn Du mehr Seitenbacher Müsli esse würdsch, hätsch net immer so Probleme mit deiner Verdauung", schwäbelt es da.

Kreischende Gitarren, Verdauungsprobleme als Verkaufsargument und das alles auf schwäbisch. Es sind diese Radiospots, vom Chef Willi Pfannenschwarz selbst getextet, gesprochen und abgemischt, die Werbefachleute verzweifeln lassen. Amateurhaft, nervig und bieder seien sie, sagen die Kommunikationsexperten. An manchen Werbeakademien werden sie als abschreckendes Beispiel vorgeführt, auf diversen Webseiten regen sich Hörer darüber auf. Oder sie schreiben begeistert in den Odenwald. Zum Beweis liegt ein dicker Ordner mit ausgedruckter Fanpost im Vorzimmer von Willi Pfannenschwarz.

Im Chefbüro des Müsli-Herstellers sieht es aus wie in der Zentrale eines privaten Radiosenders: Links neben dem Schreibtisch ein Verstärker-Turm, Schwarze Büromöbel, eine rote Ledersitzecke, daneben ein Tresor von der Größe eines mittleren Kühlschranks. Der Schreibtisch wird von einem großen LCD-Fernseher beherrscht, den Pfannenschwarz als Computerbildschirm nutzt. Willi Pfannenschwarz, schwarzes Hemd über dem Kugelbauch, schwarze Jeans, schulterlange blauschwarz gefärbte Haare, sagt: "Der steht da nur, weil ich hier unsere Fernsehwerbung geschnitten hab." Jetzt also auch noch Fernsehwerbung. Pfannenschwarz hat es geschafft zur Kultfigur zu werden, und seine mittelständische Naturkostfirma damit republikweit bekannt gemacht. Es sieht aus, als wäre er stolz darauf, dass dank der einwilligen Werbung heute auch Leute eine Meinung zu Seitenbacher haben, die im Leben noch keinen Löffel Müsli gemampft haben.

Denn eigentlich, man hätte es fast vergessen, geht es ja um Naturkost. Um Frühstücksflocken mit gefriergetrockneten Beeren, um Dinkelvollkornringe, Bioflakes, Fruchthütchen und Fitnessriegel, Biobackmischungen und Vollkornnudeln. Gesundheitsbewusste Kunden können auf 270 Seitenbacher-Produkte zurückgreifen. Alle hergestellt nach strengen Qualitätskriterien, zum großen Teil aus Produkten von Bauern in der Region. "Wir brauchen Kunden, die Wert auf Qualität legen", sagt Pfannenschwarz.

Seitenbacher benutzt keine künstlichen Konservierungsstoffe, und Backtriebmittel, ehe man in Buchen Chemie zusetzt um eine Teig leichter verarbeiten zu können, baut man lieber die Backmaschine um. Deshalb sind sie nicht gerade billig, die Flocken und Dinkelkekse aus dem Hause Seitenbacher und nur in gut sortierten Supermärkten und Bioläden zu finden.

"Unsere typischen Kunden sind keine Öko-Freaks, sondern gesundheitsbewusste junge Familien und ältere Leut', die sich plötzlich Gedanken über ihre Blutwerte machen", sagt Pfannenschwarz. Eben Leute, die es sich leisten können für eine Tüte Müsli bis zu sechs Euro auszugeben.

Zur letzen Zielgruppe gehört der Chef mit seinen 54 Jahren inzwischen selbst. Pfannenschwarz stammt aus einer Familie, die seit dem 17. Jahrhundert Müller waren. Damals verkaufte er das Weißmehl aus der Mühle seines Vaters an die Bauern in der Region. Irgendwann habe ihm gedämmert, dass das Mehl, bei dem alle gesunden Bestandteile herausgesiebt werden, für so mache Zivilisationskrankheit verantwortlich sein könnte. Doch den Vater konnte er vom Vollkorn-Konzept nicht überzeugen.

Also gründete Willi Pfannenschwarz 1980 seine Firma, benannt nach dem Seitenbach, der im Heimatort Waldenbuch fließt und verkaufte selbst produzierte Haferflocken und Brotbackmischungen. "Ich komm aus der Hippizeit und wollt' halt auch ein bissel die Welt verändern", sagt Pfannenschwarz.

Nach einer mühsamen Anlaufzeit, kam das Geschäft mit den Vollkornflocken in Schwung. Aus Raumnot verlegt er den Unternehmenssitz nach Buchen im Odenwald, oder wie Pfannenschwarz sagt: "Nach Badisch-Sibirien". Bis heute bezieht er Mehl aus der väterlichen Mühle in Waldenbronn, die jetzt von seinem Bruder geführt wird.

Seitenbacher beschäftigt inzwischen 140 Mitarbeiter - und die ganze Familie. Seine Frau Marion kümmert sich um die Finanzen, die Tochter Sarah, die Stimme des legendären Leckerleckerlecker-Webesports aus den 80er-Jahren, ist inzwischen 23 Jahre alt und ist nach einer Ausbildung beim badischen Schrauben-Multi Würth ins Unternehmen eingestiegen. Wie auch ihre Zwillingsschwester, die sich um das Auslandsgeschäft kümmert.

Offenbar ein erfolgreiches Familienunternehmen. So genau weiß man das nicht, weil Pfannenschwarz keine Geschäftszahlen veröffentlicht. Als er 1990 das letzte Mal Zahlen herausgab, gehörte Seitenbacher zu den fünf großen Müsli-Herstellern in Deutschland. Branchenkenner schätzen den Marktanteil heute auf etwa zehn Prozent.

"Wir veröffentlichen keine Zahlen, sonst sind wir für den Naturkostladen irgendwann zu groß und für den Handel zu klein", erklärt Pfannenschwarz. Sein Lager werde im Monat viermal umgeschlagen, mehr sagt er zum aktuellen Umsatz nicht.

Überhaupt der Handel. Der mache es einem Mittelständler nicht gerade leicht. "Die behalten bis zu 45 Prozent vom Preis", klagt Pfannenschwarz. Und der werde dann auch noch gedrückt. Auch Seitenbacher hat die Produktion inzwischen weitgehend automatisiert. Aber an einer Stelle werde er nie sparen, sagt der Chef: An den Rohstoffen.

Lieber spart er im Management und macht, was er nur kann, selbst. Willi Pfannenschwarz ist seine eigene Kreativ-, Innovations- und IT-Abteilung. Die Kornflakesmaschine, die Tag und Nacht läuft, hat er selbst konstruiert. Die Programme für die Maschinen zum Teil selbst geschrieben. "Ich kann hier im Unternehmen fast alles selbst machen", sagt der Chef.

Inklusive der Werbung natürlich. Die entsteht im eigenen Tonstudio der Familie Pfannenschwarz. Im professionell ausgestatteten Kellerstudio frönt Willi Pfannenschwarz auch seiner zweiten großen Leidenschaft, der Rockmusik. So sehr er Schwermetalle in seinen Naturkost-Produkten vermeidet, so sehr gehört seine Liebe privat dem Heavy Metal. Um den Nachwuchs zu fördern, nimmt er immer wieder mit unbekannten Gruppen aus der Region in seinem Tonstudio Platten auf.

Sieht man Willi Pfannenschwarz gut gelaunt vor seinem zwei Meter breiten Mischpult sitzen, beschleicht einen ein Verdacht. Vielleicht macht er das Müsligeschäft nur, um hier in seinem Tonstudio sitzen zu können.

 


Fränkische Nachrichten, 19. April 2008

Schüler bei Seitenbacher: Einblicke in die Produktion

Besuch bei der Patenfirma

Walldürn. Die Marsbacher GmbH, die Übungsfirma der Frankenlandschule Walldürn (Klasse 2BFW1/2), besuchte ihre Patenfirma - die Firma Seitenbacher in Buchen.

Die Schüler wurden von Ingrid Gehrig-Faschan im Werksverkauf des Unternehmens begrüßt und in einer kurzen Einführung über die Geschichte und das Waren-Sortiment der Fa. Seitenbacher informiert. Die Firma wurde 1982 von Willi Pfannenschwarz in Waldenbuch (Baden-Württemberg) gegründet, ehe sie dann nach Buchen übersiedelte. Zur Zeit beschäftigt die Firma 140 Mitarbeiter und zwölf Auszubildende. Das Unternehmen unterhält außerdem eine Niederlassung in Florida/USA.

Beliefert wird die Firma hauptsächlich von Landwirten aus Baden-Württemberg. Bei einem Rundgang erhielten die Schüler dann einen umfassenden Einblick in den Lager- und Versandbereich des Unternehmens. Sehr interessant war die Besichtigung der Frucht-Hütchenanlage, wo F. Lutz die Teilnehmer mit der Herstellung der verschiedenen Frucht-Hütchen vertraut machte.

Zum Abschluss wurden die Schüler von der Geschäftsleitung eingeladen, den Stand der Firma auf dem Maimarkt 2008 in Mannheim - bei freier Fahrt und freiem Eintritt - zu besuchen. Schließlich erhielt jeder der Teilnehmer einen Rucksack, gefüllt mit Seitenbacher Produkten. ds


Gründer: Seitenbacher-Chef Willi Pfannenschwarz macht sogar die Werbung für seine flockigen Mischungen selbst.

Müsli-Mann mit Erfolgsrezept

Von unserem Redaktionsmitglied Bettina Eschbacher

Seitenbacher-Chef Willi Pfannenschwarz findet Müsli immer noch lecker

Buchen. "Seitenbacher - das ist doch der mit der Werbung." So reagiert fast jeder geradezu reflexartig, wenn es um den Buchener Müslihersteller geht. "Der mit der Werbung" ist Willi Pfannenschwarz, Gründer und Chef von Seitenbacher höchstpersönlich. Ganz einfach gestrickt, aber gerade deshalb ungewöhnlich sind die Radiospots, in denen er mit tiefer Stimme und schwäbischem Akzent seine Produkte anpreist.

"Lecker, lecker, lecker"

Das legendäre "Seitenbacher - lecker, lecker, lecker" bei den ersten Spots war ein spontaner Begeisterungs-Ausbruch seiner Tochter Sarah. "Es wurde ein Selbstläufer", erinnert sich Pfannenschwarz. Doch der kleinen Sarah brachte die plötzliche Berühmtheit Anfeindungen in der Schule. "Da habe ich eben alleine weitergemacht." Seine Kult-Sprüche wurden von SWR-Komiker Andreas Müller parodiert. Pfannenschwarz nahm es sportlich und trat live in einer Müller-Show auf. "So viel Applaus hatte ich als Musiker nie bekommen."

Die einen lieben diese Spots, die anderen hassen sie - Kult sind sie auf alle Fälle und haben erheblich zum Markenimage der Seitenbacher-Produkte aus dem Odenwald beigetragen. Bieder, markig und bodenständig klingt Pfannenschwarz im Radio, doch mit seinen langen Haaren und der schwarzen Kleidung könnte er auch als Kreativchef einer Werbeagentur durchgehen. Schließlich war Pfannenschwarz, Jahrgang 1954, "als junger Kerl" ein Rockmusiker. Und doch entpuppt er sich als ein Mittelständler der alten Schule: Über Umsatzzahlen spricht er nicht gerne, über die gesundheitlichen Vorteile des Müslis kann er dafür aus dem Stegreif bis ins Detail referieren.

Und wer mit ihm eine Müsliprobe macht, dem wird schnell klar, dass die flockige Mischung bei ihm nicht nur Umsatzbringer, sondern eine Mission ist. Müsli betrachtet er als Gesundmacher und Genussmittel in einem. Pfannenschwarz: "Ein Müsli muss so rund sein, dass alle Nährstoffe drin sind und man damit einen Astronauten ins Weltall schicken könnte." 60 Müsli-Mischungen der gehobenen Preisklasse stehen in gut sortierten Supermärkten oder Mühlenläden, Discounter sind für Pfannenschwarz kein Thema. Doch Müsli, Getreideflocken und Körner stellen nur einen Teil der Produktpalette. Inzwischen kommen Nudeln, Kaffee, Kekse, Brotbackmischungen, Gummibärchen und auch eine "Buchener Grünkernsuppe" aus dem Hause Seitenbacher.

Zu seinen klassischen Kunden zählt Pfannenschwarz die jungen Familien, die bei der Ernährung "alles richtig machen wollen", und Menschen über 50, die sich intensiv mit der Gesundheit auseinandersetzen. Pfannenschwarz kommt aus einer alten Müller-Familie, aber das allgegenwärtige Weißmehl, das er für die Ursache vieler Zivilisationskrankheiten hält, wollte er nicht herstellen. Nur mochte anfangs, vor 20 Jahren, erst einmal keiner sein "Vogelfutter" kaufen.

Nachtsitzungen im Tonstudio

Doch dann nahm der Trend zu Vollwertkost Fahrt auf - mit Seitenbacher als einem der Pioniere. "Es gab auch Krisen", räumt Pfannenschwarz ein, der die Firma zusammen mit seiner Frau Marion aufgebaut hat. "Manchmal hatten wir kein Geld mehr fürs Mittagessen, aber verhungern muss man in unserer Branche ja nicht." Harte Arbeit, Mut zum Risiko und viel Glück bezeichnet er als seine Erfolgs-Mischung. In seinem Unternehmen kennt er jede Maschine und jeden Mitarbeiter. ("Die gehen mit uns durch Pech und Schwefel.") Die EDV-Programme schreibt Pfannenschwarz eigenhändig. "Ich kann hier alles selber machen", sagt er stolz.

Das gilt auch für die Werbung. Seine Frau habe ihm verboten, nachts allein im Werk zu arbeiten, nachdem er sich dort einen Arm gebrochen hatte. Zum Ausgleich habe er sich eben ein Tonstudio zuhause eingerichtet, um an der Werbung zu feilen, erzählt der Herr der Körner und Flocken. Tochter Sarah übrigens, heute Anfang 20 und eins von drei Kindern, hat ihr Studium absolviert und ist gerade in den Familienbetrieb eingestiegen. Sie soll den Bereich Kundenbetreuung ausbauen.

Mannheimer Morgen 27. Februar 2008

 


Seitenbacher setzt den teuren Zimt ein, der von Natur aus praktisch kein Cumarin enthält. (Teurer Zimt  = Cylon Zimt)

Er kostet vier mal mehr als üblicher Zimt und schmeckt etwas edler.
Der Seitenbacher Zimt wird in Stangen gelagert und wöchentlich frisch gemahlen.

(Billig Zimt = Cassia Zimt)
(Cumarin ist ein Stoff, der bei Überdosierung giftig sein soll)


ÖKO Test Jahrbuch für 2005

Seite 91, beurteilte Seitenbacher Cornflakes, die Knusprigen mit Gesamturteil sehr gut  (Testergebnis Inhaltstoffe sehr gut, Testergebnis Verpackung sehr gut)


Artikel aus den STUTTGARTER NACHRICHTEN im Juni 2004

Mischung für Gesundheitsbewusste

Seitenbacher-Chef Pfannenschwarz hat das Fertigmüsli erfunden und produziert es in Buchen im Odenwald

Was wir heute fertig gemischt als Müsli verkaufen, gab es damals nicht" , erinnerte sich Seitenbacher-Chef Willi Pfannenschwarz an das Jahr 1980, als er sein Unternehmen gründete. „Wir waren Pioniere." Sein erstes Produkt war die Spezialmischung. Er nannte sie Müsli. Bei der Namensgebung inspirierte ihn das Birchermüesli: so bezeichnen die Schweizer eine Mischung aus dem Mus geriebener Äpfel und eingeweichtem Getreideschrot.

Seit 1983 produziert Seitenbacher im Industriegebiet von Buchen – einem 19 000-Einwohner-Städtchen im Odenwald mit historischem Ortskern, das in grüner, hügeliger Landschaft zwischen Main und Neckar gelegen ist. Seinen Namen verdankt das Unternehmen dem Seitenbach in Waldenbuch, in dessen Tal die Mühle der Eltern von Herrn Pfannenschwarz steht. Die Spezialmischung zählt noch immer zu den heute 43 verschiedenen Seitenbacher-Müslis. Sie enthält sieben Zutaten: Weizen-, Hafer- und Gerstenvollkornflocken, Cornflakes, Rosinen, Weizenkleie und Sonnenblumenkerne.

Wenn möglich, arbeitet Pfannenschwarz, der das Unternehmen gemeinsam mit seiner Frau leitet, mit Rohstoffen aus dem Land. Das Getreide kommt von umliegenden Bauernhöfen – in 1000-Kilo-Säcken und nicht aus dem Silo. Um es einzuweichen und um Bakterien abzutöten, wird es in der Müsli-fabrik bei 90 Grad gedämpft. Eine Walze macht die Körner zu Flocken. Der Mais für die Cornflakes ist aus Bayern und wird zu Kügelchen gemahlen. Bevor sie weich gekocht, gepresst und einige Minuten bei 170 Grad gebacken werden, entfernt ein Magnet selbst kleinste Eisenteilchen.

Die Müsliherstellung ist heute weit gehend automatisiert. Zunehmend erledigen Maschinen, von denen Pfannenschwarz einige selbst konzipiert hat, die einfachen Arbeiten. „Das hat sich in den letzten zehn Jahre stark verändert – auch aus hygienischen Gründen", sagt der Tüftler, der an diesem Samstag seinen 50. Geburtstag feiert. Sein erstes Müsli hat er im Betonmischer zusammengestellt, später wurden die Zutaten mit Schaufeln von einem großen Blechtisch genommen und gemischt.

Ungeschwefelte Rosinen bezieht Seitenbacher aus Kalifornien und aus der Türkei. In Buchen verlesen einige der insgesamt 120 Mitarbeiter die Trockenfrüchte von Hand, eine Maschine filtert Glas- und Metallteile heraus. Die Weizenkleie wird mit warmer Luft getrocknet, die Sonnenblumenkerne werden gereinigt, einige von ihnen danach geröstet. Aus den Zutaten mischen Computeranlagen das Müsli. Eine Maschine stellt die Seitenbacher-typischen durchsichtigen Plastikbeutel her und füllt sie mit Pfannenschwarz` „gutem, alten Müsli". Automatische Waagen kontrollieren, ob auch 750 Gramm in der Packung sind. Dann wird der Beutel etikettiert und verschlossen.

„Unser Produkt ist so nah wie möglich aus Rohstoff", sagt Pfannenschwarz. Er gibt von sich aus zu, dass Müsli mit Zucker oder Aromapulver besser schmecken. „Das ist aber nicht unsere Philosophie: Wir wollen, dass die Leute gesund 100 Jahre alt werden. „ Außerdem will er Diabetiker ansprechen und andere Menschen mit Gesundheitsproblemen, die zum Beispiel durch Ballaststoffmangel verursacht sind. Denn der gelernte Müller, der auch eine Ausbildung zum Kaufmann und ein BWL-Studium absolviert hat, kam auf die Idee mit dem Müsli, weil er weißes Mehl für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich macht. Mehl aus Vollkorn mochten die Kunden aber nicht. Also Versuchte er es in Form von schönen, großen Flocken attraktiv zu machen. Beim Einkauf der insgesamt 450 Rohstoffe für die Müslis geht er keine Kompromisse ein. „ Wir sind in der Branche wegen unserer hohen Ansprüche fast gefürchtet", sagt Pfannenschwarz, der die bekannte Radiowerbung („lecker, lecker, lecker") selbst macht. Seitenbacher untersucht Rohstoffe und das fertige Müsli stichprobenartig etwa auf Radioaktivität und Schadstoffe.

Der Anspruch hat seinen Preis: „Wir haben höhere Kosten als die Konkurrenz." Pfannenschwarz könnte den Anteil teurer Zutaten reduzieren, das will er aber nicht: „Das würde meinen Stolz verletzen. Lieber sind wir zu teuer, aber gut." Das Unternehmen lebt von seinen loyalen Kunden – vor allem in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland, im US-Bundesstaat Florida, in Japan und in China. Sie haben großen Einfluss auf die Produkte. Regelmäßig diskutiert Pfannenschwarz auf Messen mit ihnen. So resultieren Müslis ohne Rosinen aus einer Anregung. Eine spezielle Seitenbacher-Mischung wurde von Kindern zusammengestellt.

Mischen lassen sich die Müslis mit Säften, Mineralwasser und sogar Rotwein. Die meisten bevorzugen Milch. Keine schlechte Idee, wenn man Pfannenschwarz glauben darf: „von Milch und Müsli allein kann man leben."


SWR Fernsehen UNSER DRITTES
brachte einen Beitrag über Seitenbacher. Aufgezeichnet während der Messe Family and Home in Stuttgart. NOV.2003


Zeitschrift
FIT FOR FUN 7/2003 schreibt zum SEITENBACHER FITNESS-RIEGEL:
Dank Obladenhülle bleiben die Finger sauber, und der Riegel klebt selbst bei Wärme nicht. Geschmack neutral nicht zu süß. Natürlich und kräftig im Biss. Schmeckt lecker nach Getreide. Einschätzung der Ernährungsexperten ist: Gehaltvoll, relativ hoher Protein- und Fettgehalt, reichlich dosierte Vitamine. Gut für lange Wanderungen oder vorm Training. FAZIT: Nahrhaft, taugt als komplette Mahlzeit. Beste Preis-Leistungs-Relation.


Zeitschrift "ÖKO - TEST Ratgeber Kleinkinder 3 / Juni 2002" hat "Seitenbacher Cornflakes, die Knusprigen" getestet. Gesamturteil: sehr gut.


Südwest FERNSEHEN
22.04.2002
22.15 Witschaftsmagazin Saldo, Beitrag zum Thema Functional-Food
Es wird über Seitenbacher Frucht-Hütchen, Ballastoos und Fitness-Riegel berichtet.


Men´s Health
MAI 2002, S. 102/103
Seitenbacher Müsli 907 Tropische Mischung und Seitenbacher Müsli 721, Verwöhner Mischung wurden als GESCHMACKS-SIEGER bewertet. Seitenbacher Müsli 815, Vollbiologische Mischung - ohne Zucker - wurde als FITNESS-SIEGER bewertet.


Februar 2002
Andreas Müller, SWR3 Rundfunk, Kaberettist, hat Seitenbacher Werbung parodiert.


Men´s  Health
Ausgabe  März  2000 Seite 36
Titel: Durch den Kakao gezogen
Geschmackstest: Zehn Sorten Schoko-Müsli zum Vergleich
Das Seitenbacher-Müsli mit leckeren Schoko-Stücken wurde  in die Gruppe der Drei-Sterne Müsli (höchste Plazierung) eingereiht.
Kommentar der Redaktion: Wenn schon super gesund, dann bitte so: drei Flockensorten (Weizen, Hafer, Gerste), Rosinen und Schoko-Reis-Bällchen. Das alles mit den deutlich niedrigsten Fettwerten im gesamten Testfeld.
Kalorien 352 kcal / Eiweiß: 11,0 g / Kohlenhydrate: 68,0 g / Fett: 4,0 g.
Preislich liegt das Seitenbacher-Müsli mit 0,93 DM/100g im oberen Mittelfeld.


Die Zeitschrift FÜR SIE hat in ihrer Ausgabe 10/99 vom 28. April Cornflakes getestet.
Seitenbacher Cornflakes
wurden mit der Note super bewertet.
Getestet wurde die Knusprigkeit in Milch.


Die Zeitschrift Fit For Fun Ausgabe November 98 bewertet Seitenbacher Bio-Basis-Müsli mit ihrer höchsten Auszeichnung
von 3 Punkten, im Vergleich mit weiteren Markenprodukten.


Seitenbacher hat das Schoko-Müsli mit dem niedrigsten Fettanteil !
Stiftung Warentest Nr. 8/98, Ausgabe August 98 bestätigt:
Seitenbacher Schoko-Müsli, A-Nr.: 020054, Inhalt 750g, hat den niedrigsten Fettanteil aller getesteten Müslis.
Getestet wurden alle führenden Marken.


Im Öko-Test - Sonderheft ("Jahrbuch - Der große Einkaufsratgeber Kleinkinder 2005) wurden die Seitenbacher Cornflakes als Sehr gut bewertet!! Sie werden als knusprig bezeichnet und können im Preisverhältnis - mit ihren nur 0,53 Euro pro 100g - sehr gut mit den anderen Markenartikeln mithalten.
 

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