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Über Seitenbacher in Presse und
Funk |
Die Welt,
22.
Dezember 2008
Kult um
Mundart und Müsli
Von Benno Stieber
22. Dezember 2008, 02:02 Uhr
Seit fast 30 Jahren produziert Seitenbacher hochwertiges Müsli und Naturkost.
Chef Willi Pfannenschwarz ist dank nerviger Werbespots deutschlandweit bekannt
Vor den
Festtagen ist wieder Zeit für die gefürchteten Seitenbacher
Weihnachtswerbespots. Statt der sonst üblichen harten Gitarrenriffs ertönen
diesmal Synthesizerklänge. Eine knödelnde Stimme mit Schwäbischem Akzent dankt
dafür, dass wieder so viele Zuhörer Seitenbacher Müsli gekauft haben. Oder der
Spot mit den zwei Kasperle-Puppen: "Wenn Du mehr Seitenbacher Müsli esse würdsch,
hätsch net immer so Probleme mit deiner Verdauung", schwäbelt es da.
Kreischende
Gitarren, Verdauungsprobleme als Verkaufsargument und das alles auf schwäbisch.
Es sind diese Radiospots, vom Chef Willi Pfannenschwarz selbst getextet,
gesprochen und abgemischt, die Werbefachleute verzweifeln lassen. Amateurhaft,
nervig und bieder seien sie, sagen die Kommunikationsexperten. An manchen
Werbeakademien werden sie als abschreckendes Beispiel vorgeführt, auf diversen
Webseiten regen sich Hörer darüber auf. Oder sie schreiben begeistert in den
Odenwald. Zum Beweis liegt ein dicker Ordner mit ausgedruckter Fanpost im
Vorzimmer von Willi Pfannenschwarz.
Im Chefbüro
des Müsli-Herstellers sieht es aus wie in der Zentrale eines privaten
Radiosenders: Links neben dem Schreibtisch ein Verstärker-Turm, Schwarze
Büromöbel, eine rote Ledersitzecke, daneben ein Tresor von der Größe eines
mittleren Kühlschranks. Der Schreibtisch wird von einem großen LCD-Fernseher
beherrscht, den Pfannenschwarz als Computerbildschirm nutzt. Willi
Pfannenschwarz, schwarzes Hemd über dem Kugelbauch, schwarze Jeans,
schulterlange blauschwarz gefärbte Haare, sagt: "Der steht da nur, weil ich hier
unsere Fernsehwerbung geschnitten hab." Jetzt also auch noch Fernsehwerbung.
Pfannenschwarz hat es geschafft zur Kultfigur zu werden, und seine
mittelständische Naturkostfirma damit republikweit bekannt gemacht. Es sieht
aus, als wäre er stolz darauf, dass dank der einwilligen Werbung heute auch
Leute eine Meinung zu Seitenbacher haben, die im Leben noch keinen Löffel Müsli
gemampft haben.
Denn
eigentlich, man hätte es fast vergessen, geht es ja um Naturkost. Um
Frühstücksflocken mit gefriergetrockneten Beeren, um Dinkelvollkornringe,
Bioflakes, Fruchthütchen und Fitnessriegel, Biobackmischungen und
Vollkornnudeln. Gesundheitsbewusste Kunden können auf 270 Seitenbacher-Produkte
zurückgreifen. Alle hergestellt nach strengen Qualitätskriterien, zum großen
Teil aus Produkten von Bauern in der Region. "Wir brauchen Kunden, die Wert auf
Qualität legen", sagt Pfannenschwarz.
Seitenbacher
benutzt keine künstlichen Konservierungsstoffe, und Backtriebmittel, ehe man in
Buchen Chemie zusetzt um eine Teig leichter verarbeiten zu können, baut man
lieber die Backmaschine um. Deshalb sind sie nicht gerade billig, die Flocken
und Dinkelkekse aus dem Hause Seitenbacher und nur in gut sortierten
Supermärkten und Bioläden zu finden.
"Unsere
typischen Kunden sind keine Öko-Freaks, sondern gesundheitsbewusste junge
Familien und ältere Leut', die sich plötzlich Gedanken über ihre Blutwerte
machen", sagt Pfannenschwarz. Eben Leute, die es sich leisten können für eine
Tüte Müsli bis zu sechs Euro auszugeben.
Zur letzen
Zielgruppe gehört der Chef mit seinen 54 Jahren inzwischen selbst.
Pfannenschwarz stammt aus einer Familie, die seit dem 17. Jahrhundert Müller
waren. Damals verkaufte er das Weißmehl aus der Mühle seines Vaters an die
Bauern in der Region. Irgendwann habe ihm gedämmert, dass das Mehl, bei dem alle
gesunden Bestandteile herausgesiebt werden, für so mache Zivilisationskrankheit
verantwortlich sein könnte. Doch den Vater konnte er vom Vollkorn-Konzept nicht
überzeugen.
Also gründete
Willi Pfannenschwarz 1980 seine Firma, benannt nach dem Seitenbach, der im
Heimatort Waldenbuch fließt und verkaufte selbst produzierte Haferflocken und
Brotbackmischungen. "Ich komm aus der Hippizeit und wollt' halt auch ein bissel
die Welt verändern", sagt Pfannenschwarz.
Nach einer
mühsamen Anlaufzeit, kam das Geschäft mit den Vollkornflocken in Schwung. Aus
Raumnot verlegt er den Unternehmenssitz nach Buchen im Odenwald, oder wie
Pfannenschwarz sagt: "Nach Badisch-Sibirien". Bis heute bezieht er Mehl aus der
väterlichen Mühle in Waldenbronn, die jetzt von seinem Bruder geführt wird.
Seitenbacher
beschäftigt inzwischen 140 Mitarbeiter - und die ganze Familie. Seine Frau
Marion kümmert sich um die Finanzen, die Tochter Sarah, die Stimme des
legendären Leckerleckerlecker-Webesports aus den 80er-Jahren, ist inzwischen 23
Jahre alt und ist nach einer Ausbildung beim badischen Schrauben-Multi Würth ins
Unternehmen eingestiegen. Wie auch ihre Zwillingsschwester, die sich um das
Auslandsgeschäft kümmert.
Offenbar ein
erfolgreiches Familienunternehmen. So genau weiß man das nicht, weil
Pfannenschwarz keine Geschäftszahlen veröffentlicht. Als er 1990 das letzte Mal
Zahlen herausgab, gehörte Seitenbacher zu den fünf großen Müsli-Herstellern in
Deutschland. Branchenkenner schätzen den Marktanteil heute auf etwa zehn
Prozent.
"Wir
veröffentlichen keine Zahlen, sonst sind wir für den Naturkostladen irgendwann
zu groß und für den Handel zu klein", erklärt Pfannenschwarz. Sein Lager werde
im Monat viermal umgeschlagen, mehr sagt er zum aktuellen Umsatz nicht.
Überhaupt der
Handel. Der mache es einem Mittelständler nicht gerade leicht. "Die behalten bis
zu 45 Prozent vom Preis", klagt Pfannenschwarz. Und der werde dann auch noch
gedrückt. Auch Seitenbacher hat die Produktion inzwischen weitgehend
automatisiert. Aber an einer Stelle werde er nie sparen, sagt der Chef: An den
Rohstoffen.
Lieber spart
er im Management und macht, was er nur kann, selbst. Willi Pfannenschwarz ist
seine eigene Kreativ-, Innovations- und IT-Abteilung. Die Kornflakesmaschine,
die Tag und Nacht läuft, hat er selbst konstruiert. Die Programme für die
Maschinen zum Teil selbst geschrieben. "Ich kann hier im Unternehmen fast alles
selbst machen", sagt der Chef.
Inklusive der
Werbung natürlich. Die entsteht im eigenen Tonstudio der Familie Pfannenschwarz.
Im professionell ausgestatteten Kellerstudio frönt Willi Pfannenschwarz auch
seiner zweiten großen Leidenschaft, der Rockmusik. So sehr er Schwermetalle in
seinen Naturkost-Produkten vermeidet, so sehr gehört seine Liebe privat dem
Heavy Metal. Um den Nachwuchs zu fördern, nimmt er immer wieder mit unbekannten
Gruppen aus der Region in seinem Tonstudio Platten auf.
Sieht man
Willi Pfannenschwarz gut gelaunt vor seinem zwei Meter breiten Mischpult sitzen,
beschleicht einen ein Verdacht. Vielleicht macht er das Müsligeschäft nur, um
hier in seinem Tonstudio sitzen zu können.
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Fränkische Nachrichten, 19.
April 2008
Schüler bei
Seitenbacher: Einblicke in die
Produktion
Besuch bei der Patenfirma
Walldürn. Die Marsbacher GmbH, die
Übungsfirma der Frankenlandschule Walldürn (Klasse 2BFW1/2), besuchte ihre
Patenfirma - die Firma Seitenbacher in Buchen.
Die Schüler wurden von Ingrid Gehrig-Faschan
im Werksverkauf des Unternehmens begrüßt und in einer kurzen Einführung über die
Geschichte und das Waren-Sortiment der Fa. Seitenbacher informiert. Die Firma
wurde 1982 von Willi Pfannenschwarz in Waldenbuch (Baden-Württemberg) gegründet,
ehe sie dann nach Buchen übersiedelte. Zur Zeit beschäftigt die Firma 140
Mitarbeiter und zwölf Auszubildende. Das Unternehmen unterhält außerdem eine
Niederlassung in Florida/USA.
Beliefert wird die Firma hauptsächlich von
Landwirten aus Baden-Württemberg. Bei einem Rundgang erhielten die Schüler dann
einen umfassenden Einblick in den Lager- und Versandbereich des Unternehmens.
Sehr interessant war die Besichtigung der Frucht-Hütchenanlage, wo F. Lutz die
Teilnehmer mit der Herstellung der verschiedenen Frucht-Hütchen vertraut machte.
Zum Abschluss wurden die Schüler von der
Geschäftsleitung eingeladen, den Stand der Firma auf dem Maimarkt 2008 in
Mannheim - bei freier Fahrt und freiem Eintritt - zu besuchen. Schließlich
erhielt jeder der Teilnehmer einen Rucksack, gefüllt mit Seitenbacher Produkten.
ds
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Gründer:
Seitenbacher-Chef Willi Pfannenschwarz macht sogar die Werbung für seine
flockigen Mischungen selbst.
Müsli-Mann mit
Erfolgsrezept
Von unserem
Redaktionsmitglied Bettina Eschbacher
Seitenbacher-Chef Willi
Pfannenschwarz findet Müsli immer noch lecker
Buchen. "Seitenbacher - das ist doch der mit
der Werbung." So reagiert fast jeder geradezu reflexartig, wenn es um den
Buchener Müslihersteller geht. "Der mit der Werbung" ist Willi Pfannenschwarz,
Gründer und Chef von Seitenbacher höchstpersönlich. Ganz einfach gestrickt, aber
gerade deshalb ungewöhnlich sind die Radiospots, in denen er mit tiefer Stimme
und schwäbischem Akzent seine Produkte anpreist.
"Lecker, lecker,
lecker"
Das legendäre "Seitenbacher - lecker, lecker,
lecker" bei den ersten Spots war ein spontaner Begeisterungs-Ausbruch seiner
Tochter Sarah. "Es wurde ein Selbstläufer", erinnert sich Pfannenschwarz. Doch
der kleinen Sarah brachte die plötzliche Berühmtheit Anfeindungen in der Schule.
"Da habe ich eben alleine weitergemacht." Seine Kult-Sprüche wurden von
SWR-Komiker Andreas Müller parodiert. Pfannenschwarz nahm es sportlich und trat
live in einer Müller-Show auf. "So viel Applaus hatte ich als Musiker nie
bekommen."
Die einen lieben diese Spots, die anderen
hassen sie - Kult sind sie auf alle Fälle und haben erheblich zum Markenimage
der Seitenbacher-Produkte aus dem Odenwald beigetragen. Bieder, markig und
bodenständig klingt Pfannenschwarz im Radio, doch mit seinen langen Haaren und
der schwarzen Kleidung könnte er auch als Kreativchef einer Werbeagentur
durchgehen. Schließlich war Pfannenschwarz, Jahrgang 1954, "als junger Kerl" ein
Rockmusiker. Und doch entpuppt er sich als ein Mittelständler der alten Schule:
Über Umsatzzahlen spricht er nicht gerne, über die gesundheitlichen Vorteile des
Müslis kann er dafür aus dem Stegreif bis ins Detail referieren.
Und wer mit ihm eine Müsliprobe macht, dem wird
schnell klar, dass die flockige Mischung bei ihm nicht nur Umsatzbringer,
sondern eine Mission ist. Müsli betrachtet er als Gesundmacher und Genussmittel
in einem. Pfannenschwarz: "Ein Müsli muss so rund sein, dass alle Nährstoffe
drin sind und man damit einen Astronauten ins Weltall schicken könnte." 60
Müsli-Mischungen der gehobenen Preisklasse stehen in gut sortierten Supermärkten
oder Mühlenläden, Discounter sind für Pfannenschwarz kein Thema. Doch Müsli,
Getreideflocken und Körner stellen nur einen Teil der Produktpalette. Inzwischen
kommen Nudeln, Kaffee, Kekse, Brotbackmischungen, Gummibärchen und auch eine
"Buchener Grünkernsuppe" aus dem Hause Seitenbacher.
Zu seinen klassischen Kunden zählt
Pfannenschwarz die jungen Familien, die bei der Ernährung "alles richtig machen
wollen", und Menschen über 50, die sich intensiv mit der Gesundheit
auseinandersetzen. Pfannenschwarz kommt aus einer alten Müller-Familie, aber das
allgegenwärtige Weißmehl, das er für die Ursache vieler Zivilisationskrankheiten
hält, wollte er nicht herstellen. Nur mochte anfangs, vor 20 Jahren, erst einmal
keiner sein "Vogelfutter" kaufen.
Nachtsitzungen im
Tonstudio
Doch dann nahm der Trend zu Vollwertkost Fahrt
auf - mit Seitenbacher als einem der Pioniere. "Es gab auch Krisen", räumt
Pfannenschwarz ein, der die Firma zusammen mit seiner Frau Marion aufgebaut hat.
"Manchmal hatten wir kein Geld mehr fürs Mittagessen, aber verhungern muss man
in unserer Branche ja nicht." Harte Arbeit, Mut zum Risiko und viel Glück
bezeichnet er als seine Erfolgs-Mischung. In seinem Unternehmen kennt er jede
Maschine und jeden Mitarbeiter. ("Die gehen mit uns durch Pech und Schwefel.")
Die EDV-Programme schreibt Pfannenschwarz eigenhändig. "Ich kann hier alles
selber machen", sagt er stolz.
Das gilt auch für die Werbung. Seine Frau habe
ihm verboten, nachts allein im Werk zu arbeiten, nachdem er sich dort einen Arm
gebrochen hatte. Zum Ausgleich habe er sich eben ein Tonstudio zuhause
eingerichtet, um an der Werbung zu feilen, erzählt der Herr der Körner und
Flocken. Tochter Sarah übrigens, heute Anfang 20 und eins von drei Kindern, hat
ihr Studium absolviert und ist gerade in den Familienbetrieb eingestiegen. Sie
soll den Bereich Kundenbetreuung ausbauen.
Mannheimer Morgen 27. Februar 2008
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Seitenbacher setzt den teuren Zimt
ein, der von Natur aus praktisch kein Cumarin enthält.
(Teurer Zimt = Cylon Zimt)
Er kostet vier mal mehr als üblicher Zimt und schmeckt etwas edler.
Der Seitenbacher Zimt wird in Stangen gelagert und wöchentlich frisch gemahlen.
(Billig Zimt = Cassia Zimt)
(Cumarin ist ein Stoff, der bei Überdosierung giftig sein soll) |
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ÖKO Test Jahrbuch für 2005
Seite 91, beurteilte Seitenbacher
Cornflakes, die Knusprigen mit Gesamturteil sehr gut
(Testergebnis Inhaltstoffe sehr gut, Testergebnis Verpackung sehr gut)
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Artikel aus den STUTTGARTER NACHRICHTEN im Juni 2004
Mischung für Gesundheitsbewusste
Seitenbacher-Chef Pfannenschwarz hat das Fertigmüsli
erfunden und produziert es in Buchen im Odenwald
Was wir heute fertig gemischt als Müsli verkaufen, gab es
damals nicht" , erinnerte sich Seitenbacher-Chef Willi Pfannenschwarz an das
Jahr 1980, als er sein Unternehmen gründete. „Wir waren Pioniere." Sein erstes
Produkt war die Spezialmischung. Er nannte sie Müsli. Bei der Namensgebung
inspirierte ihn das Birchermüesli: so bezeichnen die Schweizer eine Mischung aus
dem Mus geriebener Äpfel und eingeweichtem Getreideschrot.
Seit 1983 produziert Seitenbacher im Industriegebiet von
Buchen – einem 19 000-Einwohner-Städtchen im Odenwald mit historischem Ortskern,
das in grüner, hügeliger Landschaft zwischen Main und Neckar gelegen ist. Seinen
Namen verdankt das Unternehmen dem Seitenbach in Waldenbuch, in dessen Tal die
Mühle der Eltern von Herrn Pfannenschwarz steht. Die Spezialmischung zählt noch
immer zu den heute 43 verschiedenen Seitenbacher-Müslis. Sie enthält sieben
Zutaten: Weizen-, Hafer- und Gerstenvollkornflocken, Cornflakes, Rosinen,
Weizenkleie und Sonnenblumenkerne.
Wenn möglich, arbeitet Pfannenschwarz, der das Unternehmen
gemeinsam mit seiner Frau leitet, mit Rohstoffen aus dem Land. Das Getreide
kommt von umliegenden Bauernhöfen – in 1000-Kilo-Säcken und nicht aus dem Silo.
Um es einzuweichen und um Bakterien abzutöten, wird es in der Müsli-fabrik bei
90 Grad gedämpft. Eine Walze macht die Körner zu Flocken. Der Mais für die
Cornflakes ist aus Bayern und wird zu Kügelchen gemahlen. Bevor sie weich
gekocht, gepresst und einige Minuten bei 170 Grad gebacken werden, entfernt ein
Magnet selbst kleinste Eisenteilchen.
Die Müsliherstellung ist heute weit gehend automatisiert.
Zunehmend erledigen Maschinen, von denen Pfannenschwarz einige selbst konzipiert
hat, die einfachen Arbeiten. „Das hat sich in den letzten zehn Jahre stark
verändert – auch aus hygienischen Gründen", sagt der Tüftler, der an diesem
Samstag seinen 50. Geburtstag feiert. Sein erstes Müsli hat er im Betonmischer
zusammengestellt, später wurden die Zutaten mit Schaufeln von einem großen
Blechtisch genommen und gemischt.
Ungeschwefelte Rosinen bezieht Seitenbacher aus
Kalifornien und aus der Türkei. In Buchen verlesen einige der insgesamt 120
Mitarbeiter die Trockenfrüchte von Hand, eine Maschine filtert Glas- und
Metallteile heraus. Die Weizenkleie wird mit warmer Luft getrocknet, die
Sonnenblumenkerne werden gereinigt, einige von ihnen danach geröstet. Aus den
Zutaten mischen Computeranlagen das Müsli. Eine Maschine stellt die Seitenbacher-typischen durchsichtigen Plastikbeutel her und füllt sie mit
Pfannenschwarz` „gutem, alten Müsli". Automatische Waagen kontrollieren, ob auch
750 Gramm in der Packung sind. Dann wird der Beutel etikettiert und
verschlossen.
„Unser Produkt ist so nah wie möglich aus Rohstoff", sagt
Pfannenschwarz. Er gibt von sich aus zu, dass Müsli mit Zucker oder Aromapulver
besser schmecken. „Das ist aber nicht unsere Philosophie: Wir wollen, dass die
Leute gesund 100 Jahre alt werden. „ Außerdem will er Diabetiker ansprechen und
andere Menschen mit Gesundheitsproblemen, die zum Beispiel durch
Ballaststoffmangel verursacht sind. Denn der gelernte Müller, der auch eine
Ausbildung zum Kaufmann und ein BWL-Studium absolviert hat, kam auf die Idee mit
dem Müsli, weil er weißes Mehl für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich
macht. Mehl aus Vollkorn mochten die Kunden aber nicht. Also Versuchte er es in
Form von schönen, großen Flocken attraktiv zu machen. Beim Einkauf der insgesamt
450 Rohstoffe für die Müslis geht er keine Kompromisse ein. „ Wir sind in der
Branche wegen unserer hohen Ansprüche fast gefürchtet", sagt Pfannenschwarz, der
die bekannte Radiowerbung („lecker, lecker, lecker") selbst macht. Seitenbacher untersucht Rohstoffe und das
fertige Müsli stichprobenartig etwa auf Radioaktivität und Schadstoffe.
Der Anspruch hat seinen Preis: „Wir haben höhere Kosten
als die Konkurrenz." Pfannenschwarz könnte den Anteil teurer Zutaten reduzieren,
das will er aber nicht: „Das würde meinen Stolz verletzen. Lieber sind wir zu
teuer, aber gut." Das Unternehmen lebt von seinen loyalen Kunden – vor allem in
Deutschland, aber auch im europäischen Ausland, im US-Bundesstaat Florida, in
Japan und in China. Sie haben großen Einfluss auf die Produkte. Regelmäßig
diskutiert Pfannenschwarz auf Messen mit ihnen. So resultieren Müslis ohne
Rosinen aus einer Anregung. Eine spezielle Seitenbacher-Mischung wurde von
Kindern zusammengestellt.
Mischen lassen sich die Müslis mit Säften, Mineralwasser
und sogar Rotwein. Die meisten bevorzugen Milch. Keine schlechte Idee, wenn man
Pfannenschwarz glauben darf: „von Milch und Müsli allein kann man leben."
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SWR Fernsehen UNSER DRITTES
brachte einen Beitrag über
Seitenbacher. Aufgezeichnet während der Messe Family and Home in Stuttgart.
NOV.2003 |
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Zeitschrift
FIT FOR FUN 7/2003 schreibt zum SEITENBACHER
FITNESS-RIEGEL:
Dank Obladenhülle bleiben die Finger sauber, und der Riegel klebt selbst bei
Wärme nicht. Geschmack neutral nicht zu süß. Natürlich und kräftig im Biss.
Schmeckt lecker nach Getreide. Einschätzung der Ernährungsexperten ist:
Gehaltvoll, relativ hoher Protein- und Fettgehalt, reichlich dosierte Vitamine.
Gut für lange Wanderungen oder vorm Training. FAZIT: Nahrhaft,
taugt als komplette Mahlzeit. Beste Preis-Leistungs-Relation. |
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Zeitschrift "ÖKO - TEST
Ratgeber Kleinkinder 3 / Juni 2002" hat "Seitenbacher Cornflakes, die
Knusprigen" getestet. Gesamturteil: sehr gut. |
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Südwest FERNSEHEN
22.04.2002
22.15 Witschaftsmagazin Saldo, Beitrag zum Thema Functional-Food
Es wird über Seitenbacher Frucht-Hütchen, Ballastoos und Fitness-Riegel
berichtet. |
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Men´s Health MAI 2002, S. 102/103
Seitenbacher Müsli 907 Tropische Mischung und Seitenbacher Müsli 721, Verwöhner
Mischung wurden als GESCHMACKS-SIEGER bewertet. Seitenbacher Müsli 815,
Vollbiologische Mischung - ohne Zucker - wurde als FITNESS-SIEGER bewertet. |
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Februar 2002
Andreas Müller, SWR3 Rundfunk, Kaberettist, hat Seitenbacher
Werbung parodiert. |
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Men´s Health Ausgabe März
2000 Seite 36
Titel: Durch den Kakao gezogen
Geschmackstest: Zehn Sorten Schoko-Müsli zum Vergleich
Das Seitenbacher-Müsli mit leckeren Schoko-Stücken wurde in die Gruppe der
Drei-Sterne Müsli (höchste Plazierung) eingereiht.
Kommentar der Redaktion: Wenn schon super gesund, dann bitte so: drei
Flockensorten (Weizen, Hafer, Gerste), Rosinen und Schoko-Reis-Bällchen. Das
alles mit den deutlich niedrigsten Fettwerten im gesamten Testfeld.
Kalorien 352 kcal / Eiweiß: 11,0 g / Kohlenhydrate: 68,0 g / Fett: 4,0 g.
Preislich liegt das Seitenbacher-Müsli mit 0,93 DM/100g im oberen Mittelfeld. |
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Die Zeitschrift FÜR SIE hat in ihrer
Ausgabe 10/99 vom 28. April Cornflakes getestet.
Seitenbacher Cornflakes
wurden mit der Note super
bewertet.
Getestet wurde die Knusprigkeit in Milch. |
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Die Zeitschrift Fit For Fun
Ausgabe November 98 bewertet Seitenbacher Bio-Basis-Müsli mit ihrer höchsten
Auszeichnung
von 3 Punkten, im Vergleich mit weiteren Markenprodukten. |
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Seitenbacher hat das Schoko-Müsli mit dem
niedrigsten Fettanteil !
Stiftung Warentest Nr. 8/98, Ausgabe August 98 bestätigt:
Seitenbacher Schoko-Müsli, A-Nr.: 020054, Inhalt 750g, hat den niedrigsten
Fettanteil aller getesteten Müslis.
Getestet wurden alle führenden Marken. |
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Im Öko-Test -
Sonderheft ("Jahrbuch - Der große Einkaufsratgeber Kleinkinder 2005) wurden die
Seitenbacher Cornflakes als Sehr gut
bewertet!! Sie werden als knusprig bezeichnet und können im
Preisverhältnis - mit ihren nur 0,53 Euro pro 100g - sehr gut mit den anderen
Markenartikeln mithalten.
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