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SEITENBACHER MÜSLI
Seitenbacher begann Ende der 70er Jahre mit einer anderen
Form von Getreidekost, nannte sie nicht Müesli (was soviel wie Mus oder Sauce
bedeutet) sondern MÜSLI (ohne e) als Wortschöpfung für kräftige auf großen,
schönen Getreideflocken basierende, sehr gesunde Frühstückskost.
Seitenbacher MÜSLI ist eine deutsche (bzw. schwäbische) Erfindung, wenn man so
will. Es wird nicht 12 Stunden eingeweicht, sondern muss bewusst gekaut werden,
damit die Zähne was zu tun haben und die Verdauungssäfte bereits im Mund
angeregt werden. Das bewirkt eine schnellere Sättigung und man nimmt nicht so
viele Kalorien zu sich.
Es wurde großer Wert darauf gelegt, dass es optisch eine
schöne, vielfältige und ausgewogen Mischung wird. Seitenbacher MÜSLI ist für
Jedermann (nicht nur Patienten) mit dem Ziel der Vorbeugung vor
Zivilisationskrankheiten.
Als Frühstück deshalb, weil der Tag gesund gestartet
werden sollte. Es sollte auch schnell und problemlos zubereitet werden können,
im Hinblick auf die Entlastung berufstätiger Mütter.
Es wurde damals bewusst auf Zuckerzusatz verzichtet, da
man schon der Meinung war, dass zuviel Zucker (Saccharose) den Blutzuckerspiegel
schnell ansteigen lässt.
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